Daniel Ochoa

Daniel Ochoa
(c) Christian Palm

Der Bariton Daniel Ochoa hat sich auf Grund seiner Wandlungsfähigkeit einen klangvollen Namen als Opern- und Konzertsänger gemacht und ist international gefragt.
In der aktuellen Spielzeit 2025/26 stehen erneut Konzerte in der Philharmonie de Paris, der Hamburger Elbphilharmonie, der Laeiszhalle, der Dresdner Frauenkirche, der Thomaskirche Leipzig und der Kölner Philharmonie auf dem Plan. Eine Tournee mit dem Windsbacher Knabenchor führt Daniel Ochoa unter anderem zum Rheingau Musikfestival. Anlässlich einer Reihe von Liederabenden wird er erstmalig in der Villa Wahnfried in Bayreuth zu erleben sein. Für Aufführungen von Carl Orffs "Carmina Burana" wird der Bariton in dieser Saison in die Berliner Philharmonie, die Isarphilharmonie und die Warschauer Nationalphilharmonie verpflichtet.

Daniel Ochoa arbeitete mit international renommierten Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Helmuth Rilling, Paul McCreesh, Reinhard Goebel, Hans-Christoph Rademann, Hansjörg Albrecht, Ken-David Masur, Christoph Spering und Thomas Hengelbrock. Er musizierte mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, den Hamburger, Nürnberger und Münchner Symphonikern, der Staatskapelle Halle, der Deutschen Radiophilharmonie, den Bremer Philharmonikern, dem Orchestre de Chambre de Paris, der NDR Radiophilharmonie, dem Bach-Collegium Stuttgart, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Norwegian Radio Orchestra, der Philharmonie Dresden und dem Milwaukee Symphony Orchestra sowie mit Originalklang-Ensembles wie dem Orchestra La Scintilla, Anima Eterna Brugge, dem Händelfestspielorchester Halle, dem Kammerorchester Basel, der Lautten Compagney Berlin, dem Elbipolis Barockorchester Hamburg und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Seine weltweite Opern- und Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem in das Gewandhaus zu Leipzig, die Semperoper Dresden, die Tonhalle Düsseldorf, die Alte Oper Frankfurt, das Festspielhaus Baden-Baden, die Hamburgische Staatsoper, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, das Große Festspielhaus Salzburg, das Concertgebouw Brugge, die Philharmonie Luxembourg, die Seine Musicale Paris, das Auditorio Nacional de Música Madrid, das Palau de la Música Catalana Barcelona, das International House of Music und die Tchaikowsky Concert Hall in Moskau, die Hitomi Memorial Hall Tokyo, das Bunka Kaikan Theatre Tokyo, die Izumi Hall Osaka, die Kaohsiung Concert Hall Taiwan, das Bradley Symphony Center Milwaukee sowie in das Linder Auditorium Johannesburg.

Daniel Ochoa, der als Sohn einer deutschen Mutter und eines äquatorialguineischen Vaters in der DDR geboren wurde, entdeckte seine Liebe zum Gesang bereits im Alter von fünf Jahren, im Rundfunkkinderchor seiner Heimatstadt Leipzig. Sein Gesangsstudium führte ihn an drei Hochschulen (Rostock, Leipzig, Berlin) und darüber hinaus mit inspirierenden Lehrern wie Anthony Baldwin, Hans-Joachim Beyer, Matthias Goerne, Thomas Quasthoff und schließlich mit Dietrich Fischer-Dieskau zusammen. Jeder dieser Pädagogen ermutigte Daniel auf einzigartige Weise, seine Stimme voller Demut in den Dienst der Musik und des Wortes zu stellen - eine Maxime, nach der er bis heute in jeder einzelnen Aufführung strebt.

Daniel Ochoa erarbeitete sich über die Jahre ein äußerst breites Repertoire, das von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht, wobei er sich als Leipziger den Werken von Johann Sebastian Bach auf ganz besondere Weise verpflichtet fühlt. Immer wieder ist er deshalb bei Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Leipziger Thomanerchor, dem Münchener Bachchor, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg oder der Gaechinger Cantorey als Bach-Interpret gefragt.

Nach Gastengagements als Don Giovanni, Rossini-Figaro und Ottokar (Freischütz) an freien Bühnen (Dresden, Hamburg) und verschiedenen Theatern (Altenburg/Gera, Bad Lauchstädt, Flensburg) war Daniel Ochoa der Wiener Volksoper von 2012 bis 2017 als Ensemblemitglied verbunden und sang hier Partien wie Figaro- und Wildschütz-Graf, Barbiere, Giovanni, Marcello (La Bohème) und in über 20 Vorstellungen die Bariton-Partie in Carmina Burana. Besonders wichtige Anregungen kamen in dieser Zeit durch die Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Brigitte Fassbaender, Achim Freyer, Marco Arturo Marelli und Rolando Villazón.

Das Kunstlied lag Daniel Ochoa schon immer am Herzen, weil er die Herausforderung schätzt, sein Publikum hierbei fast ausschließlich mit stimmlichen Mitteln vom ersten bis zum letzten Augenblick zu fesseln und in die Miniaturwelten des Liedgesangs zu entführen. Wiederholten ersten Auftritten als Liedsänger im Leipziger Schumann-Haus folgten bald Liederabende bei verschiedenen Festivals (Mendelssohn-Festtage, Max-Reger-Tage) und schließlich an Häusern wie dem Leipziger Gewandhaus (Lieder eines fahrenden Gesellen) oder der Hamburgischen Staatsoper (Mahlers Rückert-Lieder, Brahms-Liebesliederwalzer, Bernstein-Songs). Eine vielbeachtete CD-Einspielung entstand von Gregor Meyers Arrangement von Schuberts "Winterreise" für Bariton, Klavier und gemischten Chor.

Mehr als 30 zum Teil preisgekrönte CDs dokumentieren Daniel Ochoas künstlerisches Schaffen.

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