Cathrin Lange, Sopran
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Cathrin Lange

Die in Aachen geborene Sopranistin Cathrin Lange, von der Presse für ihre "glasklare Stimme", ihre "perlenden Koloraturen und strahlenden Höhen" sowie auch für ihr "darstellerisches Talent und intensives Spiel" gelobt, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der interessantesten und spannendsten Sängerinnen in der Oper, als auch im Konzert- und Oratoriengesang entwickelt.

Die Sopranistin Cathrin Lange ist in der Saison 2026/27 mit zahlreichen besonderen Konzertprogrammen zu erleben. Im Gewandhaus Leipzig singt sie Hans Gáls eindrucksvolle Kantate De profundis op.50. Mit der Bayerischen Kammerphilharmonie ist sie in Haydns Die Schöpfung zu hören. In Uelzen kehrt sie zur St. Marien Kantorei zurück und wirkt in Karl Jenkins’ Oratorium The Peacemakers mit. Die Adventszeit steht unter anderem im Zeichen von Bachs Weihnachtsoratorium, das sie mehrfach mit verschiedenen Ensembles singt, u.a. mit dem Bachchor Stuttgart. Im März folgt Bachs Matthäus-Passion in der Berliner Philharmonie in Zusammenarbeit mit Choralspace unter der Leitung von Joris Derder.

In den letzten Monaten arbeitete sie u. a. mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, den Hamburger Symphonikern, mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Bremer Philharmonikern und der Philharmonie Südwestfalen zusammen und war in der Kölner Philharmonie sowie in der Laeiszhalle Hamburg zu hören.

Im Opernbereich gastierte sie zudem als Erste Dame in Mozarts Zauberflöte an der Oper Bonn, am Theater Freiburg und am Pfalztheater Kaiserslautern.

Ihr breites Konzertrepertoire umfasst u. a. Werke von Bach (Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium), Händel (Messias), Haydn (Die Schöpfung), Mozart (Requiem, Krönungsmesse), Mendelssohn (Lobgesang), Brahms (Ein deutsches Requiem), Bruckner (Te Deum), Martin (Et in terra pax), Mahler (4. Sinfonie), Bernstein (Kaddish), Fauré (Requiem), Orff (Carmina Burana) und Rutter (Mass of the Children).

Auch im Liedgesang ist Cathrin Lange eine gefragte Interpretin, besonders im deutschen und französischen Repertoire. Ein Portraitabend der Komponistin Cécile Chaminade sowie zahlreiche thematische Programme zeugen von ihrer konzeptionellen und stilistischen Vielseitigkeit.

2023/24 war sie u. a. als Violetta (La Traviata) am Staatstheater Darmstadt und als Blonde (Die Entführung aus dem Serail) am Theater Bonn zu erleben. Frühere Gastspiele führten sie an die Komische Oper Berlin, die Staatsopern Stuttgart und Saarbrücken, die Oper Graz, das Theater Basel, das Aalto-Theater Essen, die Opera Ballet Vlaanderen sowie an zahlreiche weitere Bühnen im deutschsprachigen Raum.

Während ihrer Engagements am Theater Augsburg (2009–2018) und am Staatstheater Darmstadt (2018–2023) baute sie ein umfangreiches Repertoire auf, das Partien wie Violetta, Liù, Gilda, Olympia, Musetta, Mélisande, Adina, Susanna, Pamina, Despina, Ännchen, Zerlina, Adele und Eliza Doolittle umfasst.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Stefan Soltesz, Jonathan Stockhammer, Giuseppe Finzi, Hansjörg Albrecht, Daniel Cohen, Domonkos Héja und Michael Hofstetter sowie mit Regisseuren  wie Peter Konwitschny, Jan Philipp Gloger, Immo Karaman, Sidi Larbi Cherkaoui und Thorleifur Örn Arnasson.

Seit 2019 arbeitet sie eng mit dem Bastian Walcher Quartett und den Regensburger Domspatzen zusammen und gestaltet regelmäßig Cross-over Konzerte.

Cathrin Lange ist Trägerin des Bayerischen Kunstförderpreises (2014) und des Theaterpreises Augsburg (2012). Für ihre Darstellung der Blonden wurde sie 2017 für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert.

  • Cathrin Lange — Konzert
  • Cathrin Lange — Oper
  • Photo: Richard Stöhr